Schröder - Danziger
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Stand: 31 Mrz, 2012

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Schröder-Danziger

Danziger

Schröder-Danziger Mathilde

Villa Schröder
 in Vegesack, Weserstraße 79

Schröder-Danziger

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Villa Danziger in Vegesack, Weserstraße 80

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Auf dem Grab gibt es 2 Tafeln:

Linke Grabtafel:
Hermann Danziger (* Gotha 13.12.1831, + Vegesack 12.5.1900) und dessen Ehefrau Mathilde Danziger geb. Schröder (* Vegesack 5.7.1833, + Vegesack 24.2.1913

Rechte Grabtafel:
Johann Friedrich Schröder (* Vegesack 13.8.1831, + Vegesack 14.2.1888) und dessen Ehefrau Charlotte Schröder geb. Reichwagen (* Himmelpforten 9.5.1842, + Ilten bei Burgdorf 5.10.1914), sowie deren Mutter Charlotte Elisabeth Reichwagen geb. Brecht (* 5.10.1808, + 28.1.1896).
 

Danziger Hermann PK

Genealogie
Schröder Genealogie1

Johann Friedrich Schröder und Hermann Danziger waren die EigentĂŒmer der 1821 gegrĂŒndeten Branntweinbrennerei und Geneverfabrik "B.H. Schröder Söhne" (Buchtstr. 35) sowie des SchiffsausrĂŒstungsgeschĂ€fts "Schröder & Co" (Am Hafen 5), und der Firma "J.F. Schröder" (Am Hafen 2), die mit Kolonialwaren, Eisen und Farben handelte. Die Brennerei befand sich an der heutigen Rohrstrasse neben dem Haus Nr. 5 (heute Pension Weserblick) an der Zufahrt zur FĂ€hre. Seit 1791 existierte an dieser Stelle bereits die Bierbrauerei und Brennerei von Joachim Deetjen. Dazu gehörten zwei PackhĂ€user neben dem FĂ€hranleger direkt am Weserufer, die 1919 zusammen mit dem GeschĂ€ftshaus Am Hafen 5 abgerissen wurden, um Platz zu machen fĂŒr den heutigen "Utkiek".

In das Haus Am Hafen 2 zog 1919 die Segelmacherei von Friedrich Beilken ein.

Die Familien Schröder und Danziger haben in Vegesack bis heute sichtbare architektonische Spuren hinterlassen. Hermann Danziger wohnte mit seiner Familie zunĂ€chst in der Villa GrĂŒnestr. 1 (Jaburgstr. 1), in der heute der Kindergarten der Kirchengemeinde untergebracht ist. Das schöne Haus ließ Bernhard Hinrich Schröder (1794-1868) 1863 als Hochzeitsgeschenk fĂŒr seine jĂŒngste Tochter Mathilde Danziger errichten. Bevor die Kirchengemeinde die Villa 1959 kaufte, wohnte dort der GeschĂ€ftfĂŒhrer der Firma Leffers, H. RĂŒlĂ€nder (deshlab auch “Leffers-Villa”).

Bischoff-Danziger28-Mrz-2012 10-20-31

Bischoff-Danziger Ausschnitt 3

Bischoff-Danziger Ausschnitt 4

Die Ă€ltere Tochter Elisabeth war mit dem Apotheker Ferdinand StĂŒmcke (1823-1884) verheiratet, dem die Sonnen-Apotheke an der Hafenstrasse 26/27 gehörte, doch weder die Apotheke, noch dessen Grabmal blieben erhalten. Von 1965 bis 1968 war in der ehemaligen Apotheke das Eichamt untergebracht

Nach dem Tod von J.F. Schröder wurden die drei Firmen 1889 an C.W.H. Diekhoff verkauft, der die Geneverfabrikation aufgab, aber die anderen GeschĂ€fte weiterfĂŒhrte.

Kurz vor seinem Tod hatte sich J.F. Schröder von dem Bremer ArchitekturbĂŒro Klingenberg & Weber eine eindrucksvolle Villa auf dem hohen Weserufer errichten lassen (Weserstr. 79/78a). Hier wohnten spĂ€ter der Direktor vom "Bremer Vulkan" Heinrich Meyer, sowie die Familie des Werftinhabers Gerhard LĂŒrssen.

Hermann Danziger dagegen hat sich vom gleichen ArchitektenbĂŒro die Villa Weserstr. 80/81 entwerfen lassen. In diesem Haus befand sich 1928 bis 2010 das katholische Theresien-Kinderheim. H. Danziger hatte zwei Kinder, die Tochter Maria Elisabeth hat den Reeder Heinrich Friedrich Bischoff geheiratet und der Sohn Dr. jur. Daniel Danziger (1869-1933) wurde Rechtsanwalt in Bremen. Sein Grabmal befindet sich auf dem Riensberger Friedhof. J.F. Schröders einziger Sohn Bernhard fand dagegen in Vegesack seine letzte RuhestĂ€tte (siehe dort).

Quelle: Thomas Begerow, Berlin

Im Jahre 1865 wurde eine private Höhere Töchterschule unter Zusammenlegung von fĂŒnf kleineren Schulen dieser Art, interessanterweise als Aktiengesellschaft, gegrĂŒndet. Initiatoren waren der Apotheker Ferdinand StĂŒmcke und der Investor Hermann Danziger, der ein Startkapital von 25.000 Thalern stiftete. Die Schule bestand bis 1901. Dann wurde sie in stĂ€dtische Regie ĂŒbernommen und hieß StĂ€dtische Höhere MĂ€dchenschule Vegesack.
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